Der Heilige Berg

mit einer Seehöhe von 539 m ist eine uralte Kult- und Kulturstätte. Er wurde schon von den Römern mons sacer genannt, war aber bereits um 800 bzw. 1.000 vor Christus besiedelt.

Reste dieser prähistorischen Besiedlung wurden im Zuge der Errichtung unseres Klosters in den Jahren 1975  – 1976 gefunden. Diese zahlreichen keramischen Erzeugnisse wie Töpfe, Schalen, Webstuhlgewichte, Tonwulstringe und Spinnwirtel aus der jüngeren Urnenfelderzeit sind im Landesmuseum Joanneum in Graz ausgestellt. Einige Stücke befinden sich im Sprechzimmer des Klosters und können dort besichtigt werden.

Ausgrabungen

Die Kirche auf dem Heiligen Berg, deren Grundstein am 20. April 1660 gelegt wurde, ist eine Stiftung der Gräfin Eleonora Eusebia von Wagensperg. Diese gab den Auftrag, auf dem Heiligen Berg ein Gotteshaus und eine Kapelle mit der Nachbildung des Hl. Grabes zu errichten.

Mit der Gründung des Karmelitinnenklosters, die der Initiative und dem unermüdlichen Einsatz des Bärnbacher Pfarrers Msgr. Dr. Friedrich Zeck zu danken ist, hat der Heilige Berg eine starke Revitalisierung erfahren. Die Kirche steht tagsüber für alle offen und lädt zu stillem Gebet ein. Täglich wird um 16 Uhr die hl. Messe gefeiert und auch die Teilnahme am Stundengebet der Schwestern ist möglich. So wird an diesem Ort, an dem schon vor 3.000 Jahren Menschen ihren Gott verehrt haben, nun dem Dreifaltigen Anbetung, Dank  und  Lobpreis dargebracht.