{"id":74,"date":"2017-07-14T18:06:49","date_gmt":"2017-07-14T16:06:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/?page_id=74"},"modified":"2017-07-15T11:37:02","modified_gmt":"2017-07-15T09:37:02","slug":"wie-wir-leben","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wie-wir-leben\/","title":{"rendered":"Wie wir leben"},"content":{"rendered":"<p>Unsere eigentliche Aufgabe ist das Gebet, das im Sinne unserer hl. Mutter Teresa ein Verweilen bei einem Freund ist, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um bei ihm zu sein, weil wir wissen, dass er uns liebt. Um dies als Gemeinschaft leben zu k\u00f6nnen, bedarf es einer geregelten Tagesordnung,<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-161 alignleft\" src=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_1-116x300.jpg\" alt=\"\" width=\"143\" height=\"370\" srcset=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_1-116x300.jpg 116w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_1-396x1024.jpg 396w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_1.jpg 457w\" sizes=\"auto, (max-width: 143px) 100vw, 143px\" \/><\/p>\n<h6>Unser Tagesablauf:<\/h6>\n<p style=\"padding-left: 180px;\">5.15 Uhr\u00a0 Laudes<br \/>\nStilles Gebet<br \/>\n6.30 Uhr Hl. Messe<br \/>\nTerz<br \/>\nFr\u00fchst\u00fcck<br \/>\n8.00 Uhr Arbeit<br \/>\n11.15 Uhr\u00a0 Sext<br \/>\nMittagessen und Rekreation<br \/>\n13.00 Uhr\u00a0 Ruhestunde<\/p>\n<p style=\"padding-left: 180px;\">14.00 Uhr\u00a0 Non<br \/>\nGeistl. Lesung<br \/>\n15.00 Uhr\u00a0 Arbeit<br \/>\n16.45 Uhr\u00a0 Vesper<br \/>\nStilles Gebet<br \/>\n18.00 Uhr\u00a0 Abendessen und<br \/>\nRekreation<\/p>\n<p style=\"padding-left: 180px;\">19.30 Uhr\u00a0 Komplet<br \/>\nFreie Zeit<br \/>\n21.00 Uhr\u00a0 Lesehore<br \/>\nNachtruhe<\/p>\n<p>Den Tag beginnen und beenden wir gemeinsam mit <strong><u>Gebet<\/u><\/strong> in unserem Schwesternchor. Das immer wieder erneute Zusammen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-163\" src=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_2-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_2-217x300.jpg 217w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_2-740x1024.jpg 740w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_2.jpg 755w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>gerufenwerden zur Feier des Stundengebetes pr\u00e4gt unseren Tagesrhythmus. H\u00f6hepunkt des Tages ist f\u00fcr uns Schwestern die Hl. Messe. Wie dankbar sind wir den Priestern, die uns die t\u00e4gliche Teilnahme an der Hlgst. Eucharistie erm\u00f6glichen!<\/p>\n<p>Zur Vertiefung unserer Freundschaft mit Christus sind uns t\u00e4glich zwei Stunden stillen Gebetes vor dem Tabernakel geschenkt. Diese Zeit der Zwiesprache mit dem Herrn ist eine kostbare Zeit, in der sich jede von uns pers\u00f6nlich von ihm angesprochen wei\u00df und seinen Segen stellvertretend f\u00fcr alle Menschen empfangen darf.<\/p>\n<p>Auch bedarf es, um diese unsere Berufung zum kontemplativen Leben in ihrer Tiefe leben zu k\u00f6nnen, der Zur\u00fcckgezogenheit, der Einsamkeit und des Schweigens, weshalb wir Schwestern in Klausur leben. Die Klausur erweist sich aber nicht als Trennung zwischen uns und den Menschen, und sie macht uns auch nicht weltfremd und uninteressiert. Nein, sie erweist sich vielmehr als Bindeglied zwischen uns und den Menschen in Not, weil sie uns offen und frei f\u00fcr das Gebet der F\u00fcrbitte, der Stellvertretung und nicht zuletzt auch f\u00fcr das Lob Gottes macht. Es vergeht bei uns hier im Karmel kein Tag, an dem wir nicht pers\u00f6nlich, brieflich oder telefonisch um das f\u00fcrbittende Gebet angefragt werden. Gerne erf\u00fcllen wir diesen Liebesdienst und bitten den Herrn um seine treue Hilfe. Oft d\u00fcrfen wir in Gespr\u00e4chen und durch Briefe auch erfahren, dass Bitten erh\u00f6rt wurden, Menschen mit neuem Mut ihr Kreuz und Leid weiter tragen konnten, Probleme und Schwierigkeiten einer L\u00f6sung zugef\u00fchrt wurden. So haben wir immer wieder Grund, dem Herrn zu danken.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-166\" src=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_3-1-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_3-1-215x300.jpg 215w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_3-1-734x1024.jpg 734w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_3-1.jpg 745w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/p>\n<p><strong><u>Arbeit<\/u><\/strong> ist f\u00fcr uns Schwestern ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Durch sie wissen wir uns mit den vielen Menschen, die sich mit M\u00fche und Sorge ihr t\u00e4gliches Brot verdienen, verbunden, und von einer in Liebe verrichteten T\u00e4tigkeit gehen stets Gnade und Segen aus.<\/p>\n<p>Unseren Lebensunterhalt verdienen wir durch das Verzieren von Kerzen und das Reinigen von Kirchenw\u00e4sche.<\/p>\n<p>Der Obst- und Gem\u00fcsegarten dient zu unserer Eigenversorgung. In stillem Dienst versehen einige Schwestern die verschiedenen Aufgaben im Haus: Kochen, N\u00e4hen, Waschen, B\u00fcgeln, Putzen, B\u00fcroarbeiten und anderes mehr.<\/p>\n<p>Bei all diesen Arbeiten versuchen wir, die Stille zu wahren und in der Gegenwart Gottes zu leben. Das damit verbundene Schweigen isoliert uns nicht voneinander, sondern vertieft die <strong><u>schwesterliche Liebe<\/u><\/strong>. Diese gegenseitige Liebe zeigt sich auch in konkreten Taten, im Teilen von Freud und Leid, in der Freude, eine Familie zu sein. Nach dem Mittag- und Abendessen kommen wir zur gemeinsamen Erholung (Rekreation) zusammen. Der spontane Austausch in Liebe und Achtung tr\u00e4gt zum Aufbau der Gemeinschaft bei. An Festen spielen wir gerne <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-167\" src=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_4-160x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"407\" srcset=\"http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_4-160x300.jpg 160w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_4-546x1024.jpg 546w, http:\/\/www.karmel.at\/rankweil\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Bild_Seite-5_4.jpg 749w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/>Theater, singen und musizieren.<\/p>\n<p>Als Mutter der Gemeinschaft ist <strong><u>Maria<\/u><\/strong> in unserem Karmel besonders gegenw\u00e4rtig. Sie hilft uns zu beten und aus dem Wort Gottes zu leben; von ihr lernen wir, Christus in der Offenheit f\u00fcr die N\u00f6te der Menschen nachzuahmen. Ihr Beispiel lehrt uns, wie wir Gott und einander lieben k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere eigentliche Aufgabe ist das Gebet, das im Sinne unserer hl. Mutter Teresa ein Verweilen bei einem Freund ist, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um bei ihm zu sein, weil wir wissen, dass er uns liebt. 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